Sehenswürdigkeiten

 

Granada ist eine geschichtsträchtige Stadt. Spuren durch die Besetzung von Arabern und Christen sind bis heute erhalten geblieben. Überall sind bedeutende historische Bauten aus maurischer Zeit sowie aus Gotik und Renaissance zu finden. Am umfangreichsten ist die Festung Alhambra mit ihren zahlreichen Palästen und Sälen. Auch die einzelnen Stadtteile sind sehenswert.

 

Festung von Alhambra

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Die Alhambra stammt aus maurischer Zeit und wird auch die rote Burg genannt. Die Anlage umfasst eine Ansammlung von Palästen und Sälen. Die Festung liegt auf einem Hügel und ist von einer schönen Landschaft umgeben. Die Festung stammt aus dem 13 und 14 Jahrhundert und diente als Residenz für die Könige. Kennzeichen der Alhambra sind Stuckdecken und der Löwenbrunnen. Die Sommerresidenz des Emirs liegt hier. Die Unesco hat Alhambra und das frühere maurische Wohnviertel Albaicín zum Weltkulturerbe erklärt. Im Ahambra befindet sich ein Parador - Hotel, d.h. ein 3-5 Sterne -Hotel, das in einem historischen Gebäude liegt. Seit 1870 ist die Alhambra Nationaldenkmal. Um die Alhambra finden sich viele zusätzliche Anlagen.

 

Alcazaba

Diese Festungsanlage gehört zur Alhambra und sollte die Palastbewohner vor feindlichen Angriffen schützen. Auf der Verteidigungsmauer befinden sich zahlreiche Wehrtürme, die einen fantastischen Blick auf die ganze Stadt ermöglichen.

 

Paläste

Die Alhambra hat einige Paläste zu bieten: Der Palast Mexuar diente für Araber und Christen gleichermaßen als Kapelle für die Gläubigen. Ein Teil des Palasts ist das Cuarto Dorado, ein vergoldeter, mit Zierkachel geschmückter Raum. Der Palast Sorallo diente einst als Treffpunkt für diplomatische Angelegenheiten und ist mit Keramik, Stuck und Schreinerarbeiten geschmückt. Von dort aus kommt man in den Innenhof Patio de los Arrayanes.

 

Salón de Embajadores

Der Botschaftersaal ist der größte Saal der Alhambra, die Maurer nutzten ihn als Thronsaal. Von hier kann man auch die schöne Landschaft bewundern.

 

Kathedrale

Nachdem die Katholiken die Stadt im 15 Jahrhundert zurückerobern konnten wurden viele Tempel und Bauten errichtet, um die endgültige Herrschaft der Christen über die Stadt zu demonstrieren. Im Auftrag von Königin Isabel wurde 1523 mit dem Bau der Kathedrale begonnen, 1703 wurde die Kirche fertig gestellt. Bestandteil der Kathedrale ist auch die königliche Kapelle La Capilla Real. Hier liegen die Gebeine der katholischen Könige. Beeindruckend ist das prächtige, aus Carrara-Marmor gebaute Mausoleum. Die Sakristei sollte man nicht verpassen: Hier befindet sich eines der schönsten Museen der Stadt. Die Ausstellung beinhaltet Malereien flämischer Künstler. Neben die Kathedrale ist die königliche Kapelle gebaut worden, die durch eine interessante Fassade besticht: Mehrere Portale sind zu sehen, welche reich mit Skulpturen und Relieffiguren verziert sind

 

La Cartuja

Hierbei handelt es sich um ein Kloster, das 1516 von Fernando González de Córdoba gegründet wurde. Die Kirche, die Sakristei und der Kreuzgang haben bis heute überdauert. Der Kreuzgang ist einfach gehalten und beinhaltet großzügige Gärten. Man gelangt in die Sala de San Pedro und San Pablo, ein Saal mit beeindruckenden Malereien. Schließlich gelangt man zum Kapitelsaal und weiteren Kapellen, die vom Kreuzweg abgehen. Das Highlight des Klosters ist ein Hochaltar aus vergoldetem Holzschnitt auf rotem Marmor.

 

Stadtviertel Albaicín

Albaicin ist ein Gassenkomplex, auf dem früher der arabische Markt stattfand. Die Gasen sind im maurischen Stil gehalten. Wenn man die Gassen entlang geht, findet man überall arabische und christliche Bauwerke. Zudem sieht man die Cármenes, schöne Häuser mit Gärten voll Blumen, Pflanzen und Zisternen. Von der Kirche San Nicólas gelangt man zu dem Platz Plaza de San Nicólas. Von da aus hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.

 

Stadtviertel Sacromonte

Beim Besuch des Zigeunerviertels sollte man auf jeden Fall die Abtei von Sacromonte besichtigen. Kunstbegeisterte finden hier viele Schätze: Im Inneren der Abtei sind zahlreiche Gemälde und Kunstwerke ausgestellt. Hier liegt auch das Kloster von Santa Isabel la Real, das maurische und christliche Kunst verbindet.

 

Die Höhlen von Sacromonte

Während hier früher Zigeuner lebten, werden die Höhlen heute als Lokale für Touristen genutzt. Hier finden auch Flamenco-Veranstaltungen statt.

 

Das königliche Viertel Realejo

Dieses Viertel liegt zwischen den steilen Straßen und dem flachen Teil der Stadt. Dieses Viertel zeichnet sich durch den Gegensatz zwischen den Herrenhäusern und kleinen Palästen sowie der arabischen Struktur der Straßen. Die Alcaicería wurde früher als arabischer Seidenmarkt genutzt. Heute kann man dort Produkte des Kunsthandwerks kaufen. Sehenswert ist noch der im arabischen Stil gebaute Palacio de la Madraza.